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Artists
FUGARA

 

 

Songs, Russian Chants, Miniatures

 

Tom Arthurs - trumpet / flügelhorn (new bandmate since 2014) (bio)
Paul van Kemenade – alto saxophone (bio)
Stevko Busch – piano (bio)
Markku Ounaskari – perc (ECM)

 

On the album: Markus Stockhausen – trumpet / flügelhorn (bandmate until end 2013)

 

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Fugara
1. (sufi): Menschen die nichts besitzen – und von nichts besessen sind
2. Orgelregister mit dem Klang einer Hirtenflöte

 

 

 

Nach einer schönen und inspirierenden Zeit seit der Gründung von FUGARA hat Markus Stockhausen sich entschieden, sich vornehmlich auf seine Arbeit als Solist, Komponist sowie auf wenige seiner Gruppen zu konzentrieren - neben seinem Familienleben. Vielen Dank für Deine Musik, Markus!

 

Tom Arthurs spielte bereits in verschiedenen Kombinationen mit Stevko, zuletzt in InnerTimeSpace mit Jan Bang und Samuel Rohrer, und ist seit 2014 Teil von FUGARA. Willkommen!

 

Das Zentrum der Glut
"Musik entsteht für den Pianisten Stevko Busch aus dem Gegenüber, aus dem bei jedem Spielen ein Zueinander und ein Miteinander werden soll. So hat sich für ihn, der eine musikalische Suche in größeren Ensembles und früh im elektronischen Bereich durchlief, im Prozess der Findung das akustische Duo als ideale Konstellation musikalischer Entwicklung herausgeschält. Sowohl im Sinne kompositorischer Grundlegung und improvisatorischer Ausgestaltung als auch im Sinne seines bevorzugten musikalischen Rollenverständnisses. Busch erscheint eher als zurückhaltender Musiker, der seine Aufgabe hauptsächlich darin sieht, bei seinen Mitmusikern etwas auf den Weg zu bringen, das diese zum Strahlen bringt und das Zentrum der Musik zum Glühen.

 

Sein Duo mit dem vielseitigen Altsaxofonisten Paul van Kemenade bietet die Keimzelle für die Art der Musik, die auf dem Album CONTEMPLATION zu hören ist. Busch und von Kemenade verbinden hier die Spiritualität von Abdullah Ibrahims Musik mit der Inbrunst und Versunkenheit orthodoxer Klänge Russlands und anderer östlicher Quellen. Brachte Busch dabei Van Kemenade in eine neue Richtung, so öffnete Van Kemenade der Musik mit seinem bewegenden Saxofonton weiterreichende Klanghorizonte.

 

Hieraus ergab sich eine natürliche Verbindung zu und mit zwei Musikern, von denen jeder auf seine Weise diesen Horizonten Kontur verleihen kann und die Klanglandschaft in zusätzliche wunderbare Lichtschattierungen tauchen lässt.

 

Dies gilt auf Bläserseite für den eleganten und flexiblen Trompetenklang von Tom Arthurs sowie auf der Seite der perkussiven Farbgestaltung für das melodiegerichtete Schlagzeug von  Markku Ounaskari. Beide Musiker tauchen hier in einen musikalischen Zusammenhang ein, in dem die Tönung in beide Richtungen wirkt. Diese speist sich aus den verschiedenen Komplementaritäten, etwa der beiden Bläserstimmen oder von Linienführung und Einbettung.

 

Für die Musiker gilt das Gleiche wie für das Publikum: um musikalisch Sinn machen zu können und zu zünden,  müssen sie erfasst werden,  wodurch Verbindung und Bereicherung entstehen kann. Das Quartett hat diesen Weg aufgenommen und macht Musik in diesem Geiste - mit Einflüssen aus unterschiedlichsten östlichen und westlichen Quellen, die von Stevko Busch und den anderen Musikern wohlerwogen gewählt und transformiert werden."
 

(Henning Bolte)